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Unsere Ausfahrt nach Bosau vom 03.09. - 05.09.2004



Die Bosau-Betreuer

BosauAm 03.09.04 war es endlich soweit. Pünktlich um 15.00 Uhr starteten wir mit 37 Kindern und 10 Betreuern unsere Jugendausfahrt nach Bosau. Es wurde im wahrsten Sinne eine "heiße Fahrt", denn der Busfahrer kannte weder den Weg noch konnte er den Schalter für die Heizung finden.

Bei 39 ° C Innentemperatur entfaltete sich der Geruch eines vom Mehrzweckhauses eingetretenen Hundehaufens besonders gut. Das hielt die Kinder aber nicht davon ab, über die einstündige Busfahrt hinweg lautstark den "Holzmichl", "Helene" und ähnliche schwungvolle Songs zu "singen". Der Kommentar des Busfahrers: "Sehr viel länger kann man mit denen aber auch nicht unterwegs sein. Vielen Dank und Dito.

Aber entschädigt wurden wir bei unserer Ankunft durch die Unterkünfte und die Umgebung. Nach der reibungslosen Hütteneinteilung gingen einige Holz für´s Lagerfeuer sammeln und andere erkundeten die Tischtennisplatten und Billardtische.

Nach der Verteilung und Erledigung der Kinderarbeit (Betten beziehen, Tischdienste für jeweils 47 Personen auf- und abdecken nach vorgegebenen Muster, Tische abwischen, Stühle hochstellen und auch ausfegen) gingen die ersten zum Baden.

Nach dem "mageren" Abendbrot: Ravioli, Chicken McNugget, Nudelkäseauflauf, Hühnerfrikassee, Brot, Käse und Rahmchampion begann die Freizeit. Die Kinder konnten Volleyball, Basketball oder Badminton spielen, schwimmen gehen und Billard oder Tischtennis spielen.

Busau SonnenuntergangDer Abend endete mit einem romantischen Lagerfeuer am See. Gegen 22.00 Uhr war Zapfenstreich mit Zähneputzen und ins Bett gehen. Allerdings absolute Nachtruhe war erst gegen 03.00 Uhr. Woraufhin die total geschafften Betreuer einstimmig beschlossen haben, den Kindern am nächsten Tag ein volles Bewegungsprogramm zu bieten.

 

 

Das FußballturnierSo haben wir den Samstag mit einem Fußballturnier begonnen. Hierzu wäre besonders zu erwähnen, das die junge E-Jugendmannschaft die ältere E-Jugendmannschaft mit 2:0 Toren besiegt hat. Keine Angst Torben, Du bekommst Deine Revanche.

Danach gingen einige Kinder zum schwimmen. Nach dem Mittagessen kam dann unser absolutes Highlight: die Kanufahrt. Durch den heißen Tipp eines anderen Gastes der Jugendherberge, planten wir  mit den Kanus einen Ausflug zu einer Plattform am anderen Ufer des See´s von der unsere Kinder ins Wasser springen konnten.

 

Start der KanufahrtPünktlich zur Mittagsruhe starteten wir dann dorthin und wurden dort gleich von dem Platzwart des Campingplatzes "freundlich" empfangen. Er wies uns darauf hin das es sich um eine private Schwimmplattform handelt. Also Rückzug! Da sich bereits alle Kinder entweder auf der Plattform oder im Wasser befanden, brauchten wir für den sofortigen Rückzug nur ca. eine halbe Stunde. Der Platzwart war trotzdem geduldig.

Die Aufräumarbeiten nach der Kanufahrt dauerten ungefähr 3x solange wie die eigentliche Kanufahrt. Während die männlichen Betreuer unter Einsatz von Leib und Leben das Kuchenbüfett verteidigten, entspannten sich die weiblichen Betreuer beim Boote schleppen.

Aufgrund des unerwartet super tollen Wetters konnten wir am Samstag Abend grillen. Während die jüngeren später am Lagerfeuer selbst gemachtes Stockbrot aßen, amüsierten sich die älteren in der Herbergsdisco. In dieser Nacht war dann der Zapfenstreich tatsächlich gegen 22.00 Uhr und es herrschte ganz schnell Ruhe. Trotzdem haben wir am nächsten Morgen alle verschlafen und mussten somit in Windeseile frühstücken.

Hier ist aber einiges aufzuräumen :-)Mit trauriger Stimmung begannen die Kinder nach dem Frühstück ihre Taschen zu packen und das Chaos in den Hütten zu beseitigen (siehe Foto).

Als der Bus dann kam waren wir alle sehr erleichtert, denn der Busfahrer hatte seine Frau und eine Straßenkarte mitgebracht.

Abschließend möchten wir uns alle bei den Kindern für dieses tolle Wochenende bedanken. Die Kinder waren alle einfach Klasse. Es war auch schön anzusehen, wie die Größeren den Kleineren geholfen haben.

 

Die Fotos der Bosau - Ausfahrt sind in der Galerie zu finden.