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November 2008 bis 25. Mai 2009
Die Gemeindevertretung macht sich grundsätzlich Gedanken über die Neuausrichtung des Schulzentrums und der beiden Kitas und entwickelt gemeinsam mit dem Kreis Stormarn und unter Beteiligung der Kita-Träger und einer interessierten Öffentlichkeit eine Vision zum Kita-Konzept 2025.
25. Mai 2009
Die Vision wird Wirklichkeit: Die Gemeindevertretung genehmigt den Planentwurf der Architektengemeinschaft Unger, Kölbel und Gebel. Parallel dazu werden Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket II und dem Krippenförderprogramm der Bundesregierung beantragt.
13. Juli 2009
Das Neubauprojekt wird in die Förderung von Bund und Land mit aufgenommen. Die Kosten werden mit 1,5 Mio Euro veranschlagt. Ein Drittel werden über öffentliche Zuschüsse finanziert, den Rest muß die Gemeinde durch Rücklagenentnahme und Kredite aufbringen. Der Bauantrag wird gestellt.
05. Oktober 2009
Die Baugenehmigung liegt immer noch nicht vor, wird vom Kreis Stormarn aber für Mitte Oktober 2009 in Aussicht gestellt. Die Gemeindevertretung vergibt Aufträge für die Rohbauerstellung in einem Volumen von 1 Mio Euro.
12. Oktober 2009 bis 16. Oktober 2009
Das Baufeld wird hergerichtet. Zunächst mähen Herr Möller und Herr Willmann das Baufeld ab und entfernen störendes Gewächs. Der Spielpatz der Kita "Haus der Kinder" wird geräumt, da hier das Außengelände der neuen Kita mit entstehen wird. Die Spielgeräte werden an neue Standorte verbracht oder übergangsweise eingelagert.
19. Oktober 2009 bis 23. Oktober 2009
Beginn der vorbereitenden Tätigkeiten. Der "neue Gänsestieg" wird für die Öffentlichkeit gesperrt. Er wird zur Baustraße umfunktioniert. Die Baustellenfahrzeuge fahren über die Schulstraße zur Baustelle am Gänsestieg und über den Raiffeisenweg wieder ab. Der Weg wird zu seinem Schutz mit Folie, Sand und Stahlplatten abgedeckt, damit die schweren Baufahrzeuge ihn nicht zerstören.
Radlader und Bagger machen sich an dem Hügel zu schaffen, der noch auf dem Baufeld residiert. Auf Wunsch der Anlieger und damit die neue Kita insgesamt nicht zu hoch hinausragt, wird die Kuppe in einer Höhe von bis zu 80 cm abgetragen. Wenn die Bagger wieder abrücken, verläuft das Baufeld ebenerdig zum "neuen Gänsestieg". Der Boden wird soweit wie möglich wiederverwendet, zum Beispiel für die Modellierung der Außenanlagen. Was nicht zu gebrauchen ist, wird abgefahren.
Das gesamte Baufeld wird eingezäunt.
Weil der "neue Gänsestieg" gesperrt ist, wird die fußläufige Anbindung vom Raiffeisenweg zum Skaterfeld als Umleitungsstrecke für den Weg zur Grundschule "Alte Alster" und zur Kita "Haus der Kinder" eingerichtet. Hierzu muß der Weg allerdings beleuchtet werden. Die Beleuchtung wird bis zum Ende der 43. Kalenderwoche von Elektro Timm hergestellt.
26. Oktober 2009 bis 30. Oktober 2009
Abschluß der Bauvorbereitung. Das Baufeld ist nunmehr vollständig hergerichtet. Die Baugenehmigung wurde vom Kreis Stormarn formell erteilt und der Gemeinde zugestellt.
Die Beleuchtung am Verbindungsweg zwischen Raiffeisenweg und Skaterfeld wird in Betrieb genommen.
Die Eichen am Knick zu den Wohnhäusern im Raiffeisenweg werden von einer Fachfirma auf ihre Standfestigkeit hin untersucht. Das Ergebnis soll in KW 46 vorliegen.
Die 4. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplanes Nr. 4 C ist rechtskräftig geworden. Mit diesem Planverfahren wird der Kita-Neubau rechtlich abgesichert.
Die Einweisung der am Bau beteiligten Firmen, des Sicherheitsbeauftragten, der Amtsverwaltung und der Landschaftsarchitektin hat stattgefunden.
02. November 2009 bis 20. November 2009
Die Baufirmen richten sich auf der Baustelle ein: Baustrom und Bauwasser werden gelegt. Das Planum wird hergestellt. Die Fundamentgräben werden ausgehoben und mit Beton verfüllt.
Bis Ende der Woche wird die Sohle geschüttet. Nach deren Aushärtung beginnen die Maurerarbeiten im Erdgeschoß.
Das Bauschild wird aufgestellt.
23. November 2009 bis 04. Dezember 2009
Aufgrund der teilweise schlechten Witterungsverhältnisse verschiebt sich die Herstellung der Sohle auf diese Woche. Die Unterkonstruktion wird hergestellt, die Stahlmatten werden eingebaut und eingeschalt. Dann endlich am 02. Dezember rollen die Betonmischer an: Die Sohle wird geschüttet.
Die Planungen für die Außenanlagen werden aufgenommen. Eine Landschaftsarchitektin nimmt die Vorstellungen und Ideen der beiden Träger auf und wird sie in einer Gesamtplanung zusammenführen.
07. Dezember 2009 bis 16. Dezember 2009
Die Maurer beginnen mit den Außenwänden des Kita-Bereiches. Leitungszimmer, Krankenzimmer, Mitarbeiterraum, Technikraum und die sanitären Einrichtungen für den Krippenbereich nehmen Konturen an. Am 16. Dezember 2009 ist vorerst Schluß: Der Winter ist da und versetzt die Baustelle in den Winterschlaf.
17. Dezember 2009 bis 26. Februar 2010
Die Winterpause wird genutzt, um die Planung für die Außenanlagen voranzutreiben. Die Träger beider Kitas und die Eltern haben ihre Wünsche an das Außengelände formuliert. Die Landschaftsarchitektin hat die Wünsche in eine Vorentwurfsplanung gegossen und der Politik zur Entscheidung vorgelegt.
Am 15. Februar 2010 beschließt die Gemeindevertretung den Vorentwurf und beauftragt die Landschaftsarchitektin mit der Detailplanung. Weiterhin beschließt die Gemeindevertretung die Gewerke für den Innenausbau. Damit sind alle Aufträge mit Ausnahme der Inneneinrichtung erteilt.
Ende Februar werden wieder erste Bauarbeiter auf der Baustelle gesichtet. Die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Maurerarbeiten starten.
01. März 2010 bis 19. März 2010
Trotz anhaltender Temperaturen um den Gefrierpunkt werden die Maurerarbeiten Anfang März tatsächlich wieder aufgenommen. Zunächst werden die Außenwände des Kita-Bereichs fertig gemauert, danach die Innenwände. Die Fertigteile für Treppe und Fluchtbalkon werden geliefert.
22. März 2010 bis 09. April 2010
Die Erdgeschossdecke wird geliefert und von einem riesigen Kran auf die Mauern des Erdgeschosses aufgesetzt. Die Treppe wird vollständig eingebaut, so dass man bereits ohne Leiter in das Obergeschoss gelangen kann. Dort werden zukünftig die Elementarkinder und die "älteren" U3-Kinder ihr zu Hause finden. Bis zu Beginn des Osterwochenendes wird die Erdgeschossdecke geschüttet.
Der Parkplatz bei den Tennisplätzen wird mit Rasengittersteinen ausgelegt. Der Weg zum Baugebiet Op'n Barg wird hergestellt. Auch die Wege über die Schießbahn und in Verlängerung zur Skateranlage werden fertig gestellt. Die Beleuchtung wird hergestellt.
Die Gemeindearbeiter räumen den Knick auf dem Wall beim Horthaus (Schulstraße 17) ab. Nach Ostern wird der Wall entfernt, um mehr Platz für die Außenanlagen beim Horthaus zu schaffen. Der Spielbereich wird dadurch deutlich vergrößert.
13. April 2010 bis 30. April 2010
Auch nach Ostern gehen die Arbeiten am Rohbau zügig voran. Das Obergeschoss wird fertig gemauert. Die Maurer beginnen mit dem Aussenmauerwerk. Für die Fassade hat der Bauausschuss einen gelblichen und einen rötlichen Farbton ausgesucht, die einander abwechseln.
30. April 2010 Richtfest !
Die Dachbalken für das Gründach werden aufgebracht, Blumenhaus Lübcke stiftet die Richtkrone. Vor zahlreichen Gästen und Nachbarn hält Zimmerer Volker Dittmann aus Bargfeld-Stegen den Richtspruch. Es wird noch eine gute Woche dauern, bis der Rohbau komplett von oben dicht ist. Dann jedoch hat der Rohbau ein wichtiges Etappenziel erreicht.
Mai und Juni 2010
Das Aussenmauerwerk wird hochgemauert und verfugt. Die Arbeiten verlagern sich immer mehr in das Innere des Rohbaus.
Der Gemeinderat vergibt die letzten Gewerke für den Innenausbau. Der Bauausschuss sucht die Beleuchtung aus und entscheidet über den Aufbau der Küche.
Fenster und Türen werden eingebaut. Die Rahmen wechseln sich in den Farben Gelb, Rot und Blau ab. Hier entsteht schließlich eine Kindertagesstätte und kein Verwaltungsgebäude !
Innen geht es inzwischen hoch her. Mehrere Kilometer Kabel werden verlegt, die Wände werden verputzt und der Estrich geschüttet.
Heizungs- und Lüftungstechnik werden eingebaut. Die Kita wird mit einer modernen Holzpelletheizung ausgestattet.
Der Fahrstuhl wird eingebaut.
29. Jui 2010 bis 02. Juli 2010
Auch bei den Arbeiten in der Umgebung geht es voran. Ein großer Kettenbagger stellt das Planum für die neue Jugendhütte beim Skaterplatz her. Mit dem Bodenaushub wird der BMX-Hügel vergrößert und neu modelliert.
Die Sitzauflagen der Bänke werden ausgetauscht und die Skateranlage wird an die Regenwasserkanalisation angeschlossen, damit hier bei Starkregen nicht immer "landunter" herrscht.
05. Juli 2010
Der Gemeinderat beschließt die Auftragsvergabe für die Erstausstattung der neuen Krippenräume. Zum 01. Oktober beziehen 20 Krippenkinder erstmalig ihre neuen Räumlichkeiten. Damit betritt die Gemeinde Bargfeld-Stegen absolutes Neuland. Bislang gab es nur altersgemischte Gruppen. Aber mit der Vereinigung Kitas Nord gGmbH haben wir einen erstklassigen Träger mit einer hohen Betreungskompetenz in dieser Altersgruppe gewinnen können.
05. Juli 2010 bis 19. Juli 2010
Das Baugerüst wird abgebaut. Die Baustelle wird aufgeräumt. Die Dichtigkeitsprüfung ergibt: das Gebäude ist pottdicht. Zum Abschluss der Hochbauarbeiten wird die Kita an das Stromnetz und das Abwassernetz angeschlossen. Die Sickerschächte für das Regenwasser werden hergestellt.
Innen werden die Vorbereitungen für das Anfahren der Heizungsanlage und die Inbetriebnahme der Stromversorgung getroffen.
20. Juli 2010 bis 07. August 2010
Die nächsten Bagger rollen an. Jetzt kommen die Aussenanlagen an die Reihe. Gemeinsam mit einer Landschaftsarchitektin haben die Träger und ihre Elternschaften die Aussenanlagen ihrer Kita komplett neu gestaltet. Zunächst werden bei der Kita "Haus der Kinder" die alten Spielgeräte entsorgt und das Gelände neu modelliert. Die ehemalige Jugendhütte wird als neue Werkhütte in die Anlage integriert.
Zwischen den Häusern entsteht der Spielbereich für den Elementarbereich. Im hinteren Bereich beim Horthaus entsteht der Spielbereich für die Hortkinder. Beide Welten werden durch eine neue Wegeführung miteinander verbunden.
Die Arbeiten an der Kita "Haus der Kinder" sollen innerhalb der Sommerferien fertig gestellt werden, damit der Betrieb nur so wenig wie möglich gestört wird.
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